Die Nordsee und ihr verbundene Schriftsteller

Dichter der Nordsee

Künstler und Schriftsteller fühlten sich von der Nordsee schon immer magisch angezogen. Einige der nachfolgenden Dichter waren der Nordsee persönlich verbunden und andere sind an der Küste aufgewachsen oder haben dort gelebt. Aber bei allen Dichtern scheint die besondere Art der Nordseeliebhaber durch.

Hoffmann von Fallersleben
Gorch Fock
Theodor Fontane
Klaus Groth
Friedrich Hebbel
Heinrich Heine
Detlev von Liliencron
Hinrich Janssen
Boy Lornsen
Joachim Ringelnatz
Theodor Storm
Klaus-Peter Wolf
Bruno Peyn
Beate Morgenstern
Paul Dahlke
Hinrich Matthiesen
Rabea Edel
Karen Blixen (bekannt unter Tania Blixen)
Helmut Schmale
Lola Stein
Olaf Büttner
Olaf Kraemer
Christa Hein
Hannes Nygaard
Helmut Heißenbüttel
Helmut Hertrampf
Margarete Böhme
Fanny zu Reventlow
Doris Niespor
Natascha Manski
Enno Wilhelm Hektor
Wiebke Eden
Hanna Wolff
James Krüss

Direkt an der Nordseeküste lebende Schriftsteller

Siegfried Lenz
Sarah Kirsch
Gunter Kunert
Georg Quedens
Christiane Franke
Jörg Buchna

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Hafenstädte an der Nordsee – Hamburg

Hafenstadt Hamburg – Teil 2

Parks und Museen

Der Stadtpark ist Hamburgs größter Erholungspark mit eigenem See, einer großen Festwiese, einem Wasserturm und einem Planetarium. Der bekannteste Park ist Planten und Blomen. Dieser Park ist ein Volkspark mit einem Parksee und großen Blumenbeeten. Herausragend ist die große Wasserlichtorgel.

Ein etwas anderer Park ist der Jenischpark, er entspricht einem englischen Landschaftspark. In diesem Park liegt das klassizistische Sommerhaus des Senators Jenisch, dem Namensgeber. Dieses Sommerhaus – erbaut nach den Entwürfen von Schinkel und Forsmann – beherbergt heute das Musuem für hanseatische Wohnkultur. In diesem Jenischpark liegt auch das Ernst-Barlach Museum.

Als letzten Park möchten wir noch einen Freigehegezoo, den Hagenbecks Tierpark erwähnen, der im Jahre 1907 in Hamburg-Stellingen eröffnet wurde.

In der Hamburger Kunsthalle finden Sie die Hamburger Malerei mit den Werken von Bertram, Francke, Liebermann, Slevogt und Corinth. Die deutsche Malerei des 19. und 20. Jahrhunderts ist mit Runge, Friedrich, Klee, Menzel, Beckmann und Kandinsky vertreten. Bemerkenswert sind auch die Skulpturen von Rodin und Barlach.

Das Museum für Kunst und Gewerbe pflegt besonders die Interieurkunst der verschiedensten Zeiten, vom Jugendstil über Porzellan aus dem 17. Und 18. Jahrhundert bis hin zu großen Plakatsammlungen.

Deutschland größte Schiffssammlung finden Sie im Museum für Hamburgische Geschichte mit über 100 Schiffsmodellen. Ein Besuch des Altonaer Museum lohnt sich schon wegen der beeindruckenden Sammlung alter Gallionsfiguren.

Kirchen

Ein bedeutender protestantischer spätbarocker Kirchenbau Norddeutschlands ist St. Michael. Zwischen 1754 und 1757 entstand die Kirche in der heutigen Gestalt. Die erste große Michaeliskirche zerstörte 1750 ein Blitzschlag. Die zweite Michaeliskirche brannte 1906 aus. Die dritte Michaeliskirche wurde 1945 von Bomben schwer getroffen. Seit 1952 steht sie wieder in der eingangs erwähnten Form. Vom 82 Meter hohen Säulengang im Turm hat man einen einmaligen Blick über den Hamburger Hafen.

Die Kirche St. Nikolai wurde auch im letzten Krieg zerstört. Diese Kirche war neben dem Kölner Dom und dem Ulmer Münster die dritthöchste in Deutschland. Der Turm blieb als Mahnmal für die vielen Opfer des Bombenkriegs erhalten.

Die älteste Parrkirche St. Petri wurde neben der ehemaligen Hammaburg errichtet. Diese Kirche wurde im 12. Jahrhundert gegründet und bei dem großen Brand von 1842 zerstört. Danach wurde die Kirche als dreischiffige Hallenkirche im neugotischen Stil wieder errichtet.

Beieindruckend an einigen der Hamburger Kirchen ist die schlichte Eleganz im Inneren der Kirche. Diese Bauweise steht im Gegensatz zu den Kirchen und Klöstern, die Sie vermutlich aus Ihrem Urlaub im Allgäu kennen. Beide Bauvarianten haben aber ihren gewissen Reiz.

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Flughäfen an der Nordsee

Flugplätze und Flughäfen mit Rundflugmöglichkeiten:

Flugplatz Aventoft
Flugplatz Bordelum – Bredstedt
Flugplatz Heide – Büsum
Flugplatz Helgoland
Flugplatz Husum – Schwesing
Flughafen Leck
Flughafen Lübeck
Flugplatz Pellworm
Flugplatz Sankt Michaelisdonn
Flugplatz Sankt Peter-Ording
Flughafen Sylt
Flugplatz Wyk auf Föhr

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Hafenstädte an der Nordsee – Hamburg

Hamburg (Die Entwicklung der Stadt)

Karl der Große hat zu seiner Zeit eine Taufkirche zwischen der Alster und der Bille gebaut. Ludwig der Fromme baute hier ein Kastell unter dem Namen Hammaburg und gründete ein Erzbistum. Es gab also eine erzbischöfliche Stadt, die sich bald zu einer gräflichen Stadt entwickelte.

Hier begann also die Geschichte der späteren Hansestadt Hamburg. Nach der Überlieferung begann die Geschichte Hamburgs genau am 7. Mai 1189. Das gleiche Datum trägt auch der Freibrief vom Kaiser Friedrich Barbarossa bezogen auf die Handels-, Zoll- und Schifffahrtsprivilegien der jungen Stadt. Dieses Datum wird heute noch in Hamburg als Überseetag gefeiert.

Da Hamburg jetzt einen Hafen hatte, nahmen die Bürger im 14. Jahrhundert Kontakt zur Hanse auf. Im Jahre 1510 stieg Hamburg zur Reichsstadt auf. Zu dieser Zeit setzte der Prediger Bugenhagen aus Wittenberg die Reformation durch. Den Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges entging die Stadt nur durch ihre gewaltigen und beeindruckenden Stadtbefestigungen. Später wurden diese Befestigungsanlagen gelichtet und zu einem begrünten Gelände ausgebaut. Dieser Rückbau der Befestigungsanlagen ermöglichte es später aber Napoleon, die Stadt zu erobern. In der Zeit von 1810 – 1814 gehörte Hamburg zum Imperium des Franzosen. Napoleon war zu dieser Zeit sehr erfolgreich und stürmte mit seinem Heer durch ganz Deutschland. Wenn Sie in Ihrem Urlaub im Bayerischen Wald in einer der Städte des bayerischen Waldes eine Stadtbesichtigung oder eine Stadtführung machen, dann werden Sie auch in dieser Gegend die Spuren Napoleons finden.

Bemerkenswert in der Stadtentwicklung Hamburgs ist das große Feuer im Jahr 1842. Dieses Feuer wütete vier Tage in der Stadt und legte mehr als ein Viertel der Stadt in Schutt und Asche. Im Jahre 1860 bekam die Stadt Hamburg eine liberale Verfassung, die die Macht der Grundbesitzer ablöste. Diese Verfassung wurde dann 1921 in eine demokratische Verfassung umgewandelt.
Erwähnenswert ist auch, dass die Stadt Hamburg die erste deutsche Börse, die erste deutsche Handelskammer und die erste deutsche Oper hervorgebracht hat. Die Hamburger Schifffahrtsgesellschaft Hapag war bis zum Ende des ersten Weltkrieges die größte Schifffahrtsgesellschaft der Welt.

Wenn Sie auf dem Weg in den Urlaub oder in die Ferien am Meer durch Hamburg kommen, dann legen Sie mindestens einen kurzen Stopp in der schönen Hansestadt Hamburg ein. Lassen Sie Ihre Ferien am Meer etwas warten und gönnen Sie sich eine Hafenrundfahrt und eine Besichtigung der Stadt. Es lohnt sich.

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Nordsee – Routen

Kreuzfahrtschiffe nach Schiffsnamen

AIDAluna Hamburg-Norwegen-Nordkap-Island-Hamburg
Albatros Bremerhaven-Norwegen-Bremerhaven
Amadea Hamburg-Norwegen-Hamburg
Artania Bremerhaven-Nordkap-Bremerhaven
Astor Bremerhaven-Schottland-Island-Norwegen-Bremerhaven
Independence Of The Seas Southampton-Norwegen-Southampton
Luminosa Kopenhagen-Norwegen-Kopenhagen
Magnifica Hamburg-Großbritannien-Island-Niederlande-Hamburg
MS Artania Bremerhaven-Island-Spitzbergen-Norwegen-Bremerhaven
MSC Opera Oslo-Großbritannien-Niederlande-Norwegen-Oslo

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Die Küche an der Nordsee – Teil 4

Waffeln aus Friesland

Ein Waffeleisen gehörte in früheren Zeiten in jeden deutschen Haushalt. Die klassische Form des Waffeleisens sind zwei mit einem Scharnier verbundene Eisenplatten, die genau aufeinanderpassen. In manchen Gegenden sagt man auch die Waffeleisen, weil es zwei Eisen sind, aber im allgemeinen spricht man von dem Waffeleisen.

Wir stellen Ihnen heute Waffeln aus Friesland vor, weil wir uns im Textbereich an der Nordsee orientieren. Aber auch wenn Sie in Ihren Ferien an der Ostsee nach Waffeln Ausschau halten, dann finden Sie bestimmt auf jeder Kirmes eine Waffelbude. Im Bergischen Land ist Ihnen in Ihrem Urlaub bestimmt schon einmal eine Bergische Kaffeetafel angeboten worden. Zu dieser Kaffeetafel gehören unbedingt auch frische Waffeln.

Hier in Friesland gehören die Waffeln im täglichen Ablauf zum Tee am Nachmittag oder aber auch zum nachmittäglichen Kaffee.

Zutaten:
200 Gramm Butter
200 Gramm Zucker
300 Gramm Mehl
4 Eier
Backpulver und Vanillezucker
etwas Wasser
Margarine zum Einfetten der Waffeleisen
und ein guter Schuss Rum (wir sind ja am Meer in Friesland)

Die Zubereitung:

Rühren Sie die Butter, den Zucker und die Eier schaumig. Geben Sie nach und nach die übrigen Zutaten dazu bis Sie einen dickflüssigen Teig erreicht haben. Fetten Sie die die beiden Seiten des Waffeleisens mit der Margarine ein. Nachdem das Eisen heiß ist, geben Sie auf eine Seite eine Portion Teig hinein und schließen die Eisen. Backen Sie die Waffeln goldbraun und stapeln Sie die Waffeln auf einem Teller übereinander. Je nach Geschmack servieren Sie die Waffeln mit Puderzucker oder feiner Konfitüre. In manchen Regionen wird auch noch zusätzlich Sahne serviert. Guten Appetit.

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Nordseefische – Arten (Teil 4)

Dorsche

Viele Speisefische stammen aus der Familie der Dorsche. Die Dorsche bilden Schwärme und kommen hauptsächlich im Norden der Erde vor. Es wurde auch schon ein Dorsch mit einer Länge von knapp über zwei Meter gefangen. Wir stellen Ihnen nachfolgend die bekanntesten Arten vor:

Blauer Wittling
Blauleng
Gabeldorsch
Hechtdorsch
Kabeljau
Köhler
Lumb
Petersfisch
Schellfisch
Silberdorsch
Wittling

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Die Küche an der Nordsee – Teil 3

Friesische Krabbensuppe

Es gibt einen Spruch an der Nordsee, und der geht so: Der liebe Gott schuf das Meer und der Friese die Küste. Die Küste haben die Friesen im Laufe der Jahre dem Meer abgerungen und mit Deichen gesichert. Ein Teil dieser friesischen Küste heißt auch „Costa Granata“. Was hier so italienisch klingt, hat nichts mit Ferien in Italien zu tun, sondern leitet sich von der Bezeichnung Granat für Garnelen ab. Diese Garnelen werden auch Krabben genannt und sind hier an der Nordseeküste zu Hause.

Zutaten:
1 knappes Kilo Krabben (noch nicht gepult)
1 Bund Suppengrün
¼ Liter Weißwein
¼ Liter süße Sahne
50 Gramm Butter
2 Esslöffel Mehl
Salz und Pfeffer
½ Würfel Bouillon

Zubereitung:

Die Krabben wässern, säubern und pulen (schälen). In einem guten halben Liter Wasser die Schalen 5-10 Minuten kochen. Danach die Schalen abgießen und in der Brühe mit dem Suppengrün eine gute halbe Stunde köcheln. Das Suppengrün vorher klein schneiden. In einem Suppentopf die Butter auslassen und mit dem Mehl verrühren. Die bisherige Brühe nochmals sieben und in den Suppentopf mit dem Mehl und der Butter geben. Danach unter ständigem Rühren aufkochen und die Sahne, den Wein und die Krabben dazugeben.

Jetzt das Ganze abschmecken, nochmals kurz aufkochen lassen und anschließend servieren. Guten Appetit.

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Nordseefische – Arten (Teil 3)

Plattfische

Diese Art Fische passen sich dem Meeresgrund fast perfekt an. Besonders interessant ist, dass bei allen Arten der Plattfische sich die Augen auf einer Körperseite befinden. Die Plattfische sind echte Knochenfische und viele dieser Arten zählen zu den Speisefischen. Der allgemein bekannteste Typ ist wohl die Seezunge. Nachfolgend haben wir die gängigsten Plattfische aufgelistet:

Doggerscharbe
Flunder
Glattbutt
Haarbutt
Heilbutt
Rotzunge
Scholle
Seezunge
Steinbutt
Zwergzunge

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Die Küche an der Nordsee – Teil 2

Der Matjestopf

Zur Einleitung ein paar Informationen über „Matjes“ im Allgemeinen. Die Holländer haben laut der Überlieferung bereits im Mittelalter mit der Herstellung von Matjes begonnen. Jedes Jahr Ende Mai oder Anfang Juni werden die jungen Heringe angelandet. Der Name Matjes resultiert aus der holländischen Sprache nach dem Wort „Meisje“ für junge Mädchen. Es handelt sich also um einen jungfräulichen Hering, der in seiner Zartheit kaum zu überbieten ist. Wenn Sie mal in Ihrem Urlaub im Salzburger Land in den Bergen Heißhunger nach Fisch haben, fragen Sie in einem guten Fischgeschäft nach frischem Matjes. Diese Art von Hering wird fast überall mit rohen Zwiebeln angeboten. Die Zubereitung ist einfach und auch in Ihrem Urlaub in den Ferienwohnungen in der City von Salzburg immer möglich. Der holländische Matjes ist meist etwas milder als der deutsche Matjes.

Die Zutaten:

6 Heringe (Matjesheringe oder Salzheringe)
1 Liter Milch
½ Liter saure Sahne
3 -4 Zwiebeln
1 – 2 saure Äpfel
Senfkörner
Pfeffer

Die Zubereitung:

Die Heringe gut waschen, die Haut abziehen und die Mittelgräte rausnehmen. Legen Sie nun die Fischfilets in die Milch und lassen den Fisch mindestens einen halben Tag ruhen. Schneiden Sie die Zwiebeln in dünne Scheiben. Schmecken Sie die saure Sahne mit Pfeffer ab. Entkernen Sie die Äpfel und schälen sie, danach schneiden Sie die Äpfel in kleine Stücke. Jetzt vermengen Sie die saure Sahne mit den Zwiebeln und den Apfelstücken.

Tropfen Sie die Heringsfilets gut ab und legen die erste Schicht in einen passenden Tontopf. Dann geben Sie etwas von der Marinade dazu. Danach wieder eine Schicht Fisch, dann Marinade usw. Die Marinade muss den Fisch völlig bedecken. Stellen Sie den Topf in den Kühlschrank und lassen das Ganze mindestens über Nacht stehen. Je länger desto besser.

Kochen Sie Pellkartoffeln und servieren Sie dazu Ihren kalten Matjes. Wie schon eingangs erwähnt, dieses Gericht können Sie auch in Ihrem Urlaub in den Ferienwohnungen in den Bergen zubereiten. Guten Appetit.

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